Sie suchen eine Pflegekraft für die Pflege zuhause?
Wir finden für Sie die passende Pflegekraft. Schnelle Unterstützung zuhause dank eines Netzwerks mit über 400 Pflegekräften.
Die Pflege zuhause lohnt sich, wenn der Pflegebedürftige weiterhin in seiner vertrauten Umgebung leben möchte und die räumlichen sowie personellen Voraussetzungen gegeben sind.
Besonders für Menschen, die eine enge emotionale Bindung an ihr Zuhause haben, kann dies die Lebensqualität deutlich steigern. Angehörige spielen hierbei oft eine zentrale Rolle und können je nach Möglichkeit professionelle Unterstützung durch ambulante Pflegedienste hinzuziehen, um die Betreuung sicherzustellen.
Gründe für die Pflege zuhause | Ziele der Pflege zuhause |
– Verbleib in der gewohnten Umgebung – Vermeidung von Stress durch Umzug in ein Pflegeheim – Nähe zu Familie und Freunden – Individuelle und persönliche Pflege | – Förderung der Selbstständigkeit – Verbesserung der Lebensqualität – Aufbau einer vertrauten Betreuungssituation – Stärkung sozialer Kontakte und familiärer Bindungen |
Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Pflege zuhause nicht mehr möglich – dann kann eine stationäre Pflegeeinrichtung die bessere Lösung sein, um sowohl die Lebensqualität der betroffenen Person als auch die der Angehörigen zu sichern.
Das ist zum Beispiel der Fall bei:
Die ambulante Pflege zuhause ermöglicht es Pflegebedürftigen, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, was oft zu einem höheren Wohlbefinden beiträgt. Sie bietet Flexibilität und individuelle Betreuung, da die Leistungen der Pflegekraft für zuhause auf die spezifischen Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt werden können.
Gleichzeitig bringt sie Herausforderungen mit sich, wie die Organisation der Pflegekräfte und die Abhängigkeit von deren Verfügbarkeit, was zu Belastungen für Angehörige führen kann.
Vorteile | Nachteile |
– Erhalt der gewohnten Umgebung – Persönliche und individuelle Betreuung möglich – Förderung der Selbstständigkeit – Flexibilität bei der Wahl von Leistungen – Oft kostengünstiger als stationäre Pflege | – Hoher organisatorischer Aufwand für die Angehörigen – Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Pflegekräften – Begrenzter Zugang zu technischen Hilfsmitteln – Hohe emotionale und physische Belastung der Angehörigen – Begrenzte medizinische Überwachung vor Ort |
Für die Pflege zuhause benötigt man eine Kombination aus fachlichen Kenntnissen, organisatorischen Fähigkeiten und der richtigen Ausstattung. Wichtig ist es, zunächst den individuellen Pflegebedarf der zu betreuenden Person zu ermitteln. Dazu gehören die körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnisse.
Außerdem sollte das Wohnumfeld entsprechend angepasst werden, um eine barrierefreie und sichere Umgebung zu schaffen. Im Vordergrund steht dabei immer die optimale Versorgung der zu betreuenden Person.
Die Pflege zuhause umfasst eine Vielzahl an Aufgaben, die darauf abzielen, die Lebensqualität von pflegebedürftigen Personen in ihrer vertrauten Umgebung zu erhalten und zu verbessern.
Neben der Unterstützung bei der Körperpflege gehören auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten, medizinische Versorgung sowie soziale und emotionale Betreuung dazu. Dabei steht die individuelle Anpassung der Pflege an die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Person im Vordergrund.
Zu den typischen Aufgaben bei der Pflege zuhause gehören:
Körperpflege:
Medizinische Versorgung:
Mobilität und Aktivierung:
Hauswirtschaftliche Unterstützung:
Soziale und emotionale Betreuung:
Administrative Aufgaben:
Angehörige, die Pflege leisten, dürfen ohne entsprechende Ausbildung keine medizinisch-pflegerischen Tätigkeiten übernehmen – diese sind rechtlich Pflegefachkräften vorbehalten. Dazu gehören z. B. das Verabreichen von Medikamenten, das Legen von Kathetern oder das Durchführen von Wundverbänden. Diese Tätigkeiten dürfen nur von ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
Außerdem dürfen Angehörige keine pflegerischen Entscheidungen treffen, die gegen den Willen der pflegebedürftigen Person verstoßen. Das bedeutet für pflegende Angehörige:
Die Pflege eines Angehörigen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Unterstützung und Expertise erfordert. Mit Sanapol haben Sie einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite, der Sie umfassend berät und bei der Organisation der Pflege professionell unterstützt. Jetzt kostenlos beraten lassen.
Die Kosten für die Pflege zuhause variieren stark und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist der Pflegebedarf des Patienten – also ob es sich um Grundpflege (Hilfe beim Waschen oder Anziehen) oder auch um medizinische Versorgung (z. B. Verbandswechsel) handelt.
Zudem spielen die Häufigkeit der Betreuung, die Qualifikation der Pflegekräfte und regionale Unterschiede eine Rolle. Auch zusätzliche Leistungen wie Haushaltshilfe, Nachtpflege oder spezielle Betreuung bei Demenz können die Gesamtkosten beeinflussen.
Die monatlichen Kosten für die häusliche Pflege beginnen bei etwa 1.500 € für wenige Stunden Betreuung pro Woche und können auf über 5.000 € ansteigen, wenn eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch Fachkräfte notwendig ist.
Teilweise übernehmen aber Pflegekassen einen Teil der Kosten – abhängig vom Pflegegrad der Person. Die folgenden Kosten-Beispiele sind zur ersten Orientierung gedacht:
Die Pflegekasse unterstützt die Pflege zuhause durch Pflegegeld und Pflegesachleistungen – in Abhängigkeit vom Pflegegrad der pflegebedürftigen Person.
Pflegegeld wird gezahlt, wenn die Pflege durch Angehörige, Freunde oder andere ehrenamtliche Personen erfolgt. Pflegesachleistungen werden hingegen für die professionelle Unterstützung durch ambulante Pflegedienste bereitgestellt. Die Höhe der Leistungen richtet sich nach dem Pflegegrad und deckt die Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung ab.
Aktuell (Stand 2025) wird die Pflege zuhause wie folgt unterstützt:
Pflegegrad | Pflegesachleistung | Pflegegeld |
1 | 0 € | 0 € |
2 | 796 € | 347 € |
3 | 1.497 € | 599 € |
4 | 1.859 € | 800 € |
5 | 2.299 € | 990 € |
Wichtig zu wissen: Die Höhe der Unterstützung hängt vom individuellen Pflegebedarf ab, wobei Angehörige durch Kombinationsmöglichkeiten von Geld- und Sachleistungen spürbar entlastet werden können.
Ab Pflegegrad 1 stehen pflegebedürftigen Personen verschiedene finanzielle und sachliche Zuschüsse zur Verfügung, um die Pflege zuhause zu erleichtern. Dazu zählen Leistungen wie der Entlastungsbetrag, die Bereitstellung von Pflegehilfsmitteln und Unterstützung bei Wohnraumanpassungen.
Diese Zuschüsse sollen dazu beitragen, die Pflege zuhause besser zu organisieren und die Lebensqualität der pflegebedürftigen Person sowie der pflegenden Angehörigen zu verbessern. Die jeweiligen Leistungen können individuell nach Bedarf und Voraussetzungen kombiniert werden.
Dazu gehören Zuschüsse wie:
Ab Pflegegrad 2 gibt es weitere finanzielle Unterstützungen, die Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen den Alltag erleichtern. Neben dem Pflegegeld für selbst organisierte Pflege durch Angehörige oder Freunde stehen Sachleistungen für die Inanspruchnahme von Pflegediensten zur Verfügung. Zusätzlich gibt es den Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich, der z. B. für haushaltsnahe Dienstleistungen genutzt werden kann.
Dazu gehören Zuschüsse wie:
Die Pflege zuhause kann Angehörige vor völlig neue Herausforderungen stellen. Deshalb ist es wichtig, alle verfügbaren Unterstützungen auszuschöpfen. Mit Sanapol haben Sie einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite, der Sie umfassend berät und bei der Organisation der Pflege professionell unterstützt.
Sie suchen eine Pflegekraft für die Pflege zuhause?
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Pflege von Angehörigen zuhause umfasst eine Vielzahl an Aufgaben, die darauf abzielen, das Wohlbefinden und die Lebensqualität der pflegebedürftigen Person sicherzustellen. Sie erfordert nicht nur körperliche Unterstützung, sondern auch emotionale Zuwendung, organisatorisches Geschick und häufig die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften.
Dabei sind die häufigsten Aufgaben:
– Körperliche Pflege: Unterstützung bei der Körperhygiene, Ankleiden und Toilettengängen
– Medizinische Versorgung: Verabreichen von Medikamenten, Überwachung von Vitalwerten, Wundversorgung und Kommunikation mit Ärzten oder Pflegediensten
– Haushaltsführung: Einkaufen, Kochen, Putzen und Wäsche waschen
– Mobilitätshilfen: Unterstützung beim Aufstehen, Hinsetzen, Umlagern oder Fortbewegen
– Organisation: Terminabsprachen mit Ärzten, Beantragung von Pflegehilfsmitteln oder Pflegegeld sowie Koordination mit anderen Helfern
– Begleitung: Unterstützung bei Arztbesuchen, Behördengängen oder Freizeitaktivitäten
Ja, die Pflege von Angehörigen zuhause ist in Deutschland steuerlich absetzbar – entweder als außergewöhnliche Belastungen oder als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden.
Für außergewöhnliche Belastungen ist entscheidend, dass die Pflege medizinisch notwendig ist und die Ausgaben den zumutbaren Eigenanteil übersteigen. Dazu zählen u. a. Kosten für Pflegehilfsmittel, Pflegekräfte oder Umbauten im Haus, die der Pflege dienen.
Alternativ können Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen wie die Beschäftigung von Pflegepersonal oder Haushaltshilfen von der Steuer abgesetzt werden. Hierbei ist ein Steuerbonus von bis zu 20 % der Kosten, maximal jedoch 4.000 € pro Jahr, möglich. Wichtig ist, dass die Zahlungen per Überweisung erfolgen und durch Rechnungen dem Finanzamt gegenüber nachgewiesen werden können.
Die Kosten für die Unterstützung durch eine private Pflegekraft hängen von verschiedenen Faktoren ab – wie dem Umfang der Pflege, der Qualifikation der Pflegekraft und der Dauer des Einsatzes.
In Deutschland liegen die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung durch eine Pflegekraft bei 2.000 bis 3.500 € im Monat. Ambulante Pflegedienste, die stundenweise unterstützen, berechnen je nach Leistung oft zwischen 20 und 50 € pro Stunde.
In Deutschland gibt es die Möglichkeit, dass Angehörige für die Pflege von Familienmitgliedern zuhause bezahlt werden. Die Pflegeversicherung bietet hier verschiedene Leistungen an, um die Pflege zuhause zu unterstützen.
Eine gängige Option ist das sogenannte Pflegegeld, das an die pflegebedürftige Person ausgezahlt wird, wenn sie die Pflege zuhause durch Angehörige oder andere private Pflegepersonen in Anspruch nimmt. Allerdings ist die Bezahlung durch die Pflegeversicherung nicht dasselbe wie ein reguläres Arbeitsverhältnis – es handelt sich lediglich um eine finanzielle Unterstützung zur Entlastung der pflegenden Angehörigen.
Ja, Angehörige können sich unter bestimmten Voraussetzungen für die Pflege von Familienmitgliedern zuhause freistellen lassen. In Deutschland gibt es dafür die Möglichkeit, eine Pflegezeit oder eine Familienpflegezeit in Anspruch zu nehmen.
Die Pflegezeit ermöglicht es, bis zu 6 Monate von der Arbeit freigestellt zu werden, um ein pflegebedürftiges Familienmitglied zu betreuen. Während der Familienpflegezeit, die bis zu 2 Jahre dauern kann, kann eine Teilzeitbeschäftigung bestehen bleiben. In beiden Fällen haben die Angehörigen Anspruch auf finanzielle Unterstützung – z. B. durch das Pflegeunterstützungsgeld. Voraussetzung ist, dass die pflegebedürftige Person in der Familie lebt und mindestens Pflegegrad 1 hat.